Von heute bis zur Volljährigkeit

Kinder und Jugendliche haben ihren eigenen Hausarzt – einen Facharzt von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. In keinem anderen Lebensabschnitt macht der Mensch so gewaltige Entwicklungsschritte wie als Kind und Jugendlicher.

Gerade noch hat man den neuen Erdenbürger zum ersten Mal im Arm gehalten, fängt er schon an zu krabbeln, und kaum ist ein Jahr vorbei, steht das Baby auf eigenen Füßen und versucht die ersten Schritte ins Leben.

Ob die Entwicklung Ihres Kindes normal verläuft, kann ich als Kinderärztin und als Osteopathin gut beurteilen.

Babys und Kleinkinder – der Start ins Leben

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist für das kleine Wesen auf einen Schlag nichts mehr so, wie es war.

Für die meisten Neugeborenen sind die Geburt und die Anpassung an die Welt und das Leben außerhalb des Mutterleibes jedoch ein normaler Vorgang und sie brauchen lediglich ein wenig Geduld und Unterstützung.

Im anderen Fall, wenn die Geburt stressig war, kann ihnen die Osteopathie sehr gut helfen.

Für alle Mamas (und Papas auch)

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist nichts mehr so, wie es mal war. Außerhalb des Mutterleibes erlebt das Kind viele neue Dinge – ebenso wie die frischgebackenen Eltern.

Wir versuchen, die ersten Vorsorgetermine außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten anzubieten, um mehr Zeit für Sie zu haben. Ich beantworte geduldig allen neugewordenen Mamas (und Papas) alle Fragen rund um das Stillen.

Schulkinder – die Großen unter den Kleinen

Wenn Kinder in die Schule kommen, gehören sie endlich auch zu den “Großen”. Doch erstmals werden jetzt Anforderungen von außen an das Kind gestellt, Leistung ist gefragt, und der innere und äußere Druck wächst.

Einnässen, Schlafstörungen, Bauch- und Kopfschmerzen treten manchmal in den Vordergrund. Akute und chronische Erkrankungen können sich im Schulalter erstmals zeigen. Deshalb sollte der Kinder- und Jugendarzt das Kind als Hausarzt weiter auf seinem Weg begleiten.

Jugendliche – auf dem Weg zum Erwachsen-Sein

Die Pubertät beginnt, der Körper verändert sich. So mancher fühlt sich in seiner „neuen Haut“ nicht wohl. In unserer Praxis kennen wir die Patienten von klein auf. Nun verstehen wir uns mehr als Jugend- und Hausarzt und Vertrauensperson.

Wir sind auch weiterhin für unsere Jugendlichen da. Zu Beginn des Berufslebens führen wir die Untersuchung nach dem Jugendschutzgesetz durch.

Unsere besonderen Leistungen für Sie

Prävention

Neben den Vorsorgeuntersuchungen U1-U11 bieten wir ebenso die Untersuchungen J1 und J2 an.

Zeiträume Früherkennungsuntersuchungen:

UI: unmittelbar nach der Geburt

U2: 3. bis 10. Lebenstag

U3: 4. bis 5. Lebenswoche

U4: 3. bis 4. Lebensmonat

U5: 6. bis 7. Lebensmonat

U6: 10. bis 12. Lebensmonat

U7: 21. bis 24. Lebensmonat

U7a: 34. bis 36. Lebensmonat

U8: 46. bis 48. Lebensmonat

U9: 60. bis 64. Lebensmonat

U10: 7. bis 8. Lebensjahr

U11: 9. bis 10. Lebensjahr

Die J1-Untersuchung im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ist ein Check der körperlichen und seelischen Gesundheit, der komplett von den Krankenkassen übernommen wird. Fragen über Sexualität und Verhütung, Drogenmissbrauch, sowie Probleme mit dem sozialen Umfeld können bei uns besprochen und geklärt werden.

Die J2-Untersuchung im Alter von 16 – 17 Jahren klärt den Zustand der Organe, des Skelettsystems und der Sinnesfunktionen ab. Fehlhaltungen sowie chronische Krankheiten können so frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch auf eventuelle Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht gehen wir ein.

Impfungen

Wir sind Impfbefürworter! Die Impfung ist eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme. Sie kann vor Infektionskrankheiten und ihren schwerwiegenden Folgen schützen, für die es auch heute oft keine wirksame Behandlung gibt.

Ich impfe nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Die Mütter vergessen oft, die eigenen Impfungen durchzuführen oder haben keine Zeit, zum Arzt zu gehen! Wir denken mit und können auch die Eltern impfen!

Alle Personen, die im häuslichen Umfeld von Säuglingen leben, sollten sich gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen, denn Keuchhusten kann bei ganz kleinen Kindern tödlich verlaufen und gerade Erwachsene sind mittlerweile zur Hauptinfektionsquelle von Kindern geworden!

Wir folgen den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission in Deutschland (STIKO) und des Robert-Koch-Institutes und bieten daher an, für alle Begleitpersonen unserer kleinen Patienten (Eltern, Großeltern, Babysitter) alle Impfungen durchzuführen. Das gilt als regelrechte Kassenleistung.